Produktinformationen "Elfi Mikesch: Dokumentarfilme Vol. 1 (3 Filme auf 1 DVD) Ich denke oft an Hawaii / Was soll'n wir denn machen ohne den Tod / Execution. A Study of Mary (DVD)"
Die für ihre Bildvisionen vielfach ausgezeichnete Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch zählt zu den frühen Pionierinnen des feministisch-queeren Films. In ihren Dokumentararbeiten richtet sie den Blick auf Menschen und Projekte, die aus dem Rahmen des Normalen fallen, und erzählt von deren Suche nach Identität und individueller Selbstverwirklichung. ICH DENKE OFT AN HAWAII D 1978, 85 min, 1,37:1, 16 mm, Farbe / S/W, Deutscher Filmpreis 1978 Der Film fängt die Träume und den Alltag der 16-jährigen Carmen ein, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in der Westberliner Gropiusstadt lebt und Tänzerin werden will. Der Vater, ein puertoricanischer Berufssoldat, hat sie verlassen. Außer einigen Postkarten und Hawaii-Musik-Platten ließ er nichts zurück. WAS SOLL'N WIR DENN MACHEN OHNE DEN TOD D 1980, 108 min, 1,33:1, 16 mm, Farbe / S/W, Berlinale Forum 1980 Über einen Zeitraum von sechs Monaten interviewte und filmte Elfi Mikesch die Menschen in einem Seniorenheim in Hamburg. Poetisch hält sie die Augenblicke und Lebensgeschichten fest, vor allem die von Käthe und Traute, die hier ihre Liebe zueinander entdeckt haben. EXECUTION. A STUDY OF MARY D 1979, 28 min, 1,33:1, 35 mm, S/W, Deutscher Filmpreis 1980 Eine Fotofilm-Studie zu Mary Stuart. Das Drama einer Frau, die in einer Umbruchszeit eine Art von liberaler Emanzipation versuchte, sich aber in den Fallstricken der Männer verfing.