Takashi Miike Collector's Box

Takashi Miike Collector's Box

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Takashi Miike Collector's Box

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3 DVD-Box
Art.Nr.:
8670
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Kundenmeinungen:

  • 13.06.2024
    Jeder muss selbst wissen was er an T.Miike Filme hat. Kein Kommentar
  • 11.04.2005
    Starke Box und Starke Filme! Audition ist schon eine echte Granate und wenn man sich dann danach noch Visitor Q anguckt, dann versteht man gar nichts mehr. Auch sehr schön ist das Poster und die Postkarten von den Filmen. Wer die Filme noch nicht hat, sollte hier zu schlagen. Gibts sonst nirgend Preiswerter! mehr. Auch sehr schön ist das Poster und die Postkarten von den Filmen. Wer die Filme noch nicht hat, sollte hier zu schlagen. Gibts sonst nirgend Preiswerter!
    Zur Rezension
  • 11.02.2007
    eine wirklich sehr geile Box mrio haben alel 3 filme sehr gut gefallen und ich habs nicht bereut ^^
  • 08.03.2002
    Der japanische Kultregisseur Takashi Miike ist nicht nur ein äußerst produktiver Filmemacher, sondern überzeugt neben der Quantität auch durch die durchweg gute Qualität seiner Werke. Viele seiner Filme zeigen drastische, beinahe comichafte Gewaltszenen, Blutvergießen oder Verbrecher, besonders in Verbindung mit der Yakuza ["Japanische Mafia"]. Während Miike in der Öffentlichkeit hauptsächlich durch filmische Exzesse wie "KOROSHIYA 1" bekannt ist, offenbart beispielsweise der Film "ODISHON", der auch in dieser Box enthalten ist, mit seinen mehrstufigen Elementen und der melancholischen Grundstimmung bereits, dass nicht nur Gewalt und Perversion die tragenden Elemente in seinem Schaffen sind. Miikes Filme finden jedoch nicht nur bei Fans großen Anklang, seine Werke werden auch von Kritikern meistens in den höchsten Tönen gelobt. Zu vergleichen sind Miikes Filme mit denen des Kanadiers David Cronenberg, der ebenfalls ein großes Repertoire an Filmen vorzuweisen hat, die auf der Furcht vor körperlichen Veränderungen [beispielsweise Infektionen] beruhen und die psychologische Aspekte des Horrors mit Körperlichkeiten verknüpfen. Miikes Filme werden jedoch als wesentlich drastischer als die Cronenbergs beschrieben. Ich möchte weiterhin anmerken, dass bei der Beschreibung des Produktes anscheinend ein Fehler vorliegt: die Laufzeiten der Filme werden wie folgt aufgelistet: "ODISHON": 100min, "VISITOR Q": 84min, "IZO": 123min; ingsegsamt wird die Laufzeit der drei Spielfilme auf 317min festgelegt, jedoch führt die Gleichung 317 = 100 + 84 + 123 zu einer falschen Aussage, da die Gleichung 100 + 84 + 123 = 307 gilt und 307 nicht gleich 317 ist. Der Fehler liegt darin, dass der Film "ODISHON" nicht wie beschrieben eine Länge von 100min aufweist, sondern von 110min, somit: 110 + 84 + 123 = 317. Also handelt es sich bei allen drei Filmen um die ungekürten Versionen. Zu den einzelnen Filmen: "ODISHON": Dieses prägnante Werk Miikes wird von vielen als einer der besten Horrorfilme aller Zeiten gelobt. Miike gelingt es eine Geschichte zu erschaffen, die von einer edlen Schönheit getragen wird, bis sich dann gegen Ende des Films ein Horrorszenario anbahnt, welches in seiner extremen Wirkung auf den Zuschauer kaum überboten werden kann. Kritiker lobten vor allem dieses "alptraumähnliche" Ende, das von Fans ebenfalls als Höhepunkt des Films angesehen wird. Die Handlung ist relativ leicht wiederzugeben: Der Geschäftsmann Aoyama will sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau wieder heiraten. Sein bester Freund, ein Fernsehproduzent, überredet ihn dazu, ein Vorsprechen für einen fiktiven Film zu veranstalten, bei der sich Aoyama eine Frau aussuchen soll. Seine Wahl fällt auf die schüchterne Asami, in die er sich tatsächlich verliebt. Aber nach und nach tauchen die ersten Ungereimtheiten in Asamis Lebenslauf auf. Nachdem Aoyama und Asami das erste Mal miteinander verbringen, verschwindet sie spurlos. Seine Nachforschungen nach ihr werden von weiteren unheimlichen Vorzeichen begleitet. Der Film wird nicht zu Unrecht als Miikes Meisterwerk bezeichnet. "VISITOR Q": Takashi Miike hat bereits mit zwei Filmen die Aufmerksamkeit des europäischen Publikums auf sich gelenkt. Zum einen mit seinem überdrehten Yakuza-Drama "DEAD OR ALIVE" und mit dem verstörenden Horrorthriller "ODISHON". Dabei hat er schon an den Grenzen des "guten Geschmacks" gerüttelt. Was aber jetzt mit "VISITOR Q" daherkommt übertrifft die erwähnten Filme haushoch. Haben wir Europäer den Japaner an sich doch als freundlichen, zurückhaltenden, wissbegierigen aber stets höflichen Menschen in Erinnerung so tun sich in "VISITOR Q" enorme Abgründe auf. Die Handlung: Eine Familie liegt in Trümmern: Der Vater hat gegen Bezahlung sexuellen Verkehr mit seiner minderjährigen Tochter. Sie ist von zu Hause ausgezogen und verdient sich ihren Lebensunterhalt als Prostituierte. Die Mutter wird täglich mit dem Teppichklopfer vom halbwüchsigen Sohn verprügelt, so dass ihr Körper von Striemen übersäht ist. Sie selbst ist Freizeitdomina und drogensüchtig. Was der Vater beruflich macht erfährt man allmählich. Er ist beim Fernsehen beschäftigt und ihm ist keine Story zu pervers um sie nicht in aller Öffentlichkeit vorzuführen. Auch wenn er sich selbst dabei zum Gespött der Leute macht. Als er eines Tages Zeuge wird wie sein Sohn von Klassenkameraden übel verdroschen wird greift er nicht ein, sondern filmt alles mit der Digitalkamera. Alles im Sinne der Berichterstattung; seine Chancen wieder im Filmgeschäft "groß herauszukommen" steigen. "VISITOR Q" ist schlichtweg ekelhaft - man kann ihn dafür lieben oder hassen! "IZO": Gewalt spielt eine zentrale Rolle in "IZO", ebenso die Themen Tod und Geburt, Hass und Liebe. Der Film ist stark philosophisch und will sich nicht als eine Blutorgie verstanden sehen. Auf Grund seiner nicht-linearen Erzählweise [vor allem durch den Einschnitt historischer Filmaufnahmen und Sprünge in Raum und Zeit], die explizite Darstellung von Gewalt, den Wechsel von schnellen brutalen Szenen zu ermüdend langen Aufnahmen scheinbar ohne Handlung, Gesangeseinlagen oder langen Monologen, emotionalisiert der Film seine Zuschauer und ist stark umstritten. Wenn man die Darstellung der Gewalt auf eine psychologische Ebene überträgt und sie mit Arroganz und Gefühlskälte gleichsetzt, erfährt der Zuschauer ihn in einer anderen Perspektive. Der Held entpuppt sich als völlig selbstbezogener Charakter der sich seiner selbst und seinem sozialen Umfeld total entfremdet. Miike drehte den Film in nur sechs Wochen und mit dem bewussten Einsatz von geringen Mitteln ab, was sehr viel zu dem ungewöhnlichen Look dieser Tragödie beiträgt. Die Handlung des Films konzentriert sich auch auf Kampf- und Tötensszenen, unterbrochen von Monologen und Musikeinlagen. Die Titelfigur Izo, die dem Film auch den Namen gab, wird im mittelalterlichen Japan am Kreuz hingerichtet. Auf Grund seines Hasses kann er aber keine Ruhe finden und wandelt in verschiedenen Orten und Zeiten als zorniger Geist umher. Am Anfang wird er noch von alten Widersachern [Geistern seiner früheren Gegner oder Menschen, die er hat leiden lassen, wie seine frühere Geliebte] herausgefordert. Im Verlauf des Films und mit steigender Anzahl Toter wird Izo jedoch weiter aggressiver und verwandelt sich langsam in einen Dämon. Der Held kommt gegen Ende an einem Punkt an, an dem er bereit ist sein soziales Wesen zu akzeptieren. Zu seinem Bedauern verpasst er seinen Wendepunkt, führt seine Gewaltorgie fort und fordert schließlich Gott heraus. Zusammenfassend muss man erwähnen, dass das Kino des Takashi Miike wirklich nicht jedermanns Geschmack ist. Seine Werke sind wesentlich intensiver als die seiner westlichen Kollegen und man sollte sich wirklich im Klaren darüber sein, dass Miikes Filme oft [gewollt] eine wahrhaft zerstörende Wirkung auf den Zuschauer haben. Miikes Kino ist allgemein sehr brachial, bizarr und absolut abstoßend, aber auch auf eine gewisse Weise fesselnd. Dass Miike einer der talentiertesten Regisseure des 21. Jahrhunderts ist, ist jedoch keine Geschmackssache, sonder eine Tatsache! durchweg gute Qualität seiner Werke. Viele seiner Filme zeigen drastische, beinahe comichafte Gewaltszenen, Blutvergießen oder Verbrecher, besonders in Verbindung mit der Yakuza ["Japanische Mafia"]. Während Miike in der Öffentlichkeit hauptsächlich durch filmische Exzesse wie "KOROSHIYA 1" bekannt ist, offenbart beispielsweise der Film "ODISHON", der auch in dieser Box enthalten ist, mit seinen mehrstufigen Elementen und der melancholischen Grundstimmung bereits, dass nicht nur Gewalt und Perversion die tragenden Elemente in seinem Schaffen sind. Miikes Filme finden jedoch nicht nur bei Fans großen Anklang, seine Werke werden auch von Kritikern meistens in den höchsten Tönen gelobt. Zu vergleichen sind Miikes Filme mit denen des Kanadiers David Cronenberg, der ebenfalls ein großes Repertoire an Filmen vorzuweisen hat, die auf der Furcht vor körperlichen Veränderungen [beispielsweise Infektionen] beruhen und die psychologische Aspekte des Horrors mit Körperlichkeiten verknüpfen. Miikes Filme werden jedoch als wesentlich drastischer als die Cronenbergs beschrieben. Ich möchte weiterhin anmerken, dass bei der Beschreibung des Produktes anscheinend ein Fehler vorliegt: die Laufzeiten der Filme werden wie folgt aufgelistet: "ODISHON": 100min, "VISITOR Q": 84min, "IZO": 123min; ingsegsamt wird die Laufzeit der drei Spielfilme auf 317min festgelegt, jedoch führt die Gleichung 317 = 100 + 84 + 123 zu einer falschen Aussage, da die Gleichung 100 + 84 + 123 = 307 gilt und 307 nicht gleich 317 ist. Der Fehler liegt darin, dass der Film "ODISHON" nicht wie beschrieben eine Länge von 100min aufweist, sondern von 110min, somit: 110 + 84 + 123 = 317. Also handelt es sich bei allen drei Filmen um die ungekürten Versionen. Zu den einzelnen Filmen: "ODISHON": Dieses prägnante Werk Miikes wird von vielen als einer der besten Horrorfilme aller Zeiten gelobt. Miike gelingt es eine Geschichte zu erschaffen, die von einer edlen Schönheit getragen wird, bis sich dann gegen Ende des Films ein Horrorszenario anbahnt, welches in seiner extremen Wirkung auf den Zuschauer kaum überboten werden kann. Kritiker lobten vor allem dieses "alptraumähnliche" Ende, das von Fans ebenfalls als Höhepunkt des Films angesehen wird. Die Handlung ist relativ leicht wiederzugeben: Der Geschäftsmann Aoyama will sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau wieder heiraten. Sein bester Freund, ein Fernsehproduzent, überredet ihn dazu, ein Vorsprechen für einen fiktiven Film zu veranstalten, bei der sich Aoyama eine Frau aussuchen soll. Seine Wahl fällt auf die schüchterne Asami, in die er sich tatsächlich verliebt. Aber nach und nach tauchen die ersten Ungereimtheiten in Asamis Lebenslauf auf. Nachdem Aoyama und Asami das erste Mal miteinander verbringen, verschwindet sie spurlos. Seine Nachforschungen nach ihr werden von weiteren unheimlichen Vorzeichen begleitet. Der Film wird nicht zu Unrecht als Miikes Meisterwerk bezeichnet. "VISITOR Q": Takashi Miike hat bereits mit zwei Filmen die Aufmerksamkeit des europäischen Publikums auf sich gelenkt. Zum einen mit seinem überdrehten Yakuza-Drama "DEAD OR ALIVE" und mit dem verstörenden Horrorthriller "ODISHON". Dabei hat er schon an den Grenzen des "guten Geschmacks" gerüttelt. Was aber jetzt mit "VISITOR Q" daherkommt übertrifft die erwähnten Filme haushoch. Haben wir Europäer den Japaner an sich doch als freundlichen, zurückhaltenden, wissbegierigen aber stets höflichen Menschen in Erinnerung so tun sich in "VISITOR Q" enorme Abgründe auf. Die Handlung: Eine Familie liegt in Trümmern: Der Vater hat gegen Bezahlung sexuellen Verkehr mit seiner minderjährigen Tochter. Sie ist von zu Hause ausgezogen und verdient sich ihren Lebensunterhalt als Prostituierte. Die Mutter wird täglich mit dem Teppichklopfer vom halbwüchsigen Sohn verprügelt, so dass ihr Körper von Striemen übersäht ist. Sie selbst ist Freizeitdomina und drogensüchtig. Was der Vater beruflich macht erfährt man allmählich. Er ist beim Fernsehen beschäftigt und ihm ist keine Story zu pervers um sie nicht in aller Öffentlichkeit vorzuführen. Auch wenn er sich selbst dabei zum Gespött der Leute macht. Als er eines Tages Zeuge wird wie sein Sohn von Klassenkameraden übel verdroschen wird greift er nicht ein, sondern filmt alles mit der Digitalkamera. Alles im Sinne der Berichterstattung; seine Chancen wieder im Filmgeschäft "groß herauszukommen" steigen. "VISITOR Q" ist schlichtweg ekelhaft - man kann ihn dafür lieben oder hassen! "IZO": Gewalt spielt eine zentrale Rolle in "IZO", ebenso die Themen Tod und Geburt, Hass und Liebe. Der Film ist stark philosophisch und will sich nicht als eine Blutorgie verstanden sehen. Auf Grund seiner nicht-linearen Erzählweise [vor allem durch den Einschnitt historischer Filmaufnahmen und Sprünge in Raum und Zeit], die explizite Darstellung von Gewalt, den Wechsel von schnellen brutalen Szenen zu ermüdend langen Aufnahmen scheinbar ohne Handlung, Gesangeseinlagen oder langen Monologen, emotionalisiert der Film seine Zuschauer und ist stark umstritten. Wenn man die Darstellung der Gewalt auf eine psychologische Ebene überträgt und sie mit Arroganz und Gefühlskälte gleichsetzt, erfährt der Zuschauer ihn in einer anderen Perspektive. Der Held entpuppt sich als völlig selbstbezogener Charakter der sich seiner selbst und seinem sozialen Umfeld total entfremdet. Miike drehte den Film in nur sechs Wochen und mit dem bewussten Einsatz von geringen Mitteln ab, was sehr viel zu dem ungewöhnlichen Look dieser Tragödie beiträgt. Die Handlung des Films konzentriert sich auch auf Kampf- und Tötensszenen, unterbrochen von Monologen und Musikeinlagen. Die Titelfigur Izo, die dem Film auch den Namen gab, wird im mittelalterlichen Japan am Kreuz hingerichtet. Auf Grund seines Hasses kann er aber keine Ruhe finden und wandelt in verschiedenen Orten und Zeiten als zorniger Geist umher. Am Anfang wird er noch von alten Widersachern [Geistern seiner früheren Gegner oder Menschen, die er hat leiden lassen, wie seine frühere Geliebte] herausgefordert. Im Verlauf des Films und mit steigender Anzahl Toter wird Izo jedoch weiter aggressiver und verwandelt sich langsam in einen Dämon. Der Held kommt gegen Ende an einem Punkt an, an dem er bereit ist sein soziales Wesen zu akzeptieren. Zu seinem Bedauern verpasst er seinen Wendepunkt, führt seine Gewaltorgie fort und fordert schließlich Gott heraus. Zusammenfassend muss man erwähnen, dass das Kino des Takashi Miike wirklich nicht jedermanns Geschmack ist. Seine Werke sind wesentlich intensiver als die seiner westlichen Kollegen und man sollte sich wirklich im Klaren darüber sein, dass Miikes Filme oft [gewollt] eine wahrhaft zerstörende Wirkung auf den Zuschauer haben. Miikes Kino ist allgemein sehr brachial, bizarr und absolut abstoßend, aber auch auf eine gewisse Weise fesselnd. Dass Miike einer der talentiertesten Regisseure des 21. Jahrhunderts ist, ist jedoch keine Geschmackssache, sonder eine Tatsache!
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